Marktübersicht Cloud-Hosting: Die wichtigsten Anbieter im Überblick

t3n | 27.10.2017

Cloud-Hoster sorgen dafür, dass genug Server-Kapazität vorhanden ist – aber auch nicht zu viel. Das erspart unnötige Hosting-Kosten. Doch der Cloud-Hosting-Markt ist groß – wir geben einen Überblick.

Ob Shared Hosting, virtueller oder dedizierter Server: Herkömmliches Webhosting ist eine berechenbare Sache. Zumindest, was die Kosten angeht: Der Kunde wählt ein Leistungspaket, das seinen Anforderungen entspricht – und zahlt einen feststehenden Preis dafür. Oftmals ist es jedoch sehr schwierig, die Anforderungen richtig einzuschätzen. Wie viel Webspace man tatsächlich braucht, was das Hosting-Paket leisten muss und welcher Service notwendig ist – dieses genaue Anforderungsprofil ergibt sich meist erst in der täglichen Praxis. Und es ändert sich stetig. Also ist klassisches Webhosting doch ziemlich unberechenbar.

Vorsichtige Agenturen mieten aus diesem Grund überdimensionale Hosting-Pakete für ihre Kunden – und zahlen in der Regel viel zu viel. Preisbewusste Agenturen starten mit wenig Hosting-Leistung, müssen aber häufig nachbessern. Erfolgreiche Agenturen setzen hingegen auf Cloud-Hosting: „Jederzeit skalierbare, virtualisierte Server stellen stets die Leistung zur Verfügung, die gerade benötigt wird“, beschreibt zum Beispiel die Domainfactory GmbH ihr Angebot Jiffybox. Treffender kann man Cloud-Hosting eigentlich nicht erklären.

Was ist Cloud-Hosting?

Cloud-Computing umfasst drei Bereiche. Die Basis bildet Infrastructure as a Service (IaaS), also die Bereitstellung virtualisierter Hardware-Ressourcen über das Internet. Darauf bauen die Lösungen aus dem Bereich Platform as a Service (PaaS) auf. Dabei handelt es sich um Arbeitsumgebungen für die Entwicklung von Webanwendungen. Im Unterschied zu IaaS-Angeboten lassen PaaS-Lösungen normalerweise keinen Zugriff auf das Betriebssystem zu. Die dritte Schicht bildet schließlich Software as a Service (SaaS), das heißt fertige Web-Anwendungen.

Cloud-Hosting ist eine Dienstleistung im Bereich Infrastructure as a Service (IaaS): Nutzer erhalten über das Internet Zugang zu virtualisierten Hardware-Ressourcen und können für ihre Zwecke geeignete Computer-Cluster einrichten. Meist geht es um das Hosting spezieller Web-Applikationen und großer Datenmengen. Damit lassen sich Cloud-Hosting-Angebote von Entwickler-Werkzeugen wie Microsoft Azure (Provisions-Link) oder Heroku abgrenzen – auch wenn diese Grenzen manchmal verschwimmen.

Was ist der Unterschied zwischen Private und Public Clouds?

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen Private und Public Clouds. Private Clouds – auch „Dedicated Private Clouds“ genannt – sind dedizierte Server-Umgebungen, in denen der Nutzer seine eigene, private Cloud betreiben kann. Hier nutzt nur ein Kunde die Infrastruktur. Das erhöht die Sicherheit, begrenzt aber die Skalierbarkeit der Hosting-Angebote. Private Clouds richten sich daher überwiegend an Unternehmen, die aus Sicherheits- oder anderen Gründen lieber eine geschlossene Hosting-Umgebung wählen.

Public Clouds entsprechen dagegen viel mehr der Grundidee des Cloud-Computing: Der Hosting-Anbieter hält Ressourcen bereit, die sich alle Kunden teilen. Jeder Kunde holt sich die für ihn optimale Hosting-Leistung. Im Idealfall kann er alle Hard- und Software-Optionen jederzeit frei wählen und ändern, also live skalieren: Im laufenden Betrieb kann man jeden Server-Parameter verändern, etwa die Anzahl der genutzten CPU-Kerne, die Speicher- oder die Festplattengröße. Darüber hinaus passen einige Anbieter die genutzten Ressourcen automatisch an, sobald sich die Hardware-Anforderungen wandeln – was sich Autoscaling nennt. Das ist echtes Cloud-Hosting. Oft erkennt man es daran, dass dort nicht von Servern, sondern von Instanzen die Rede ist – doch das gilt nicht immer und überall.

Minutenpreis statt Monatsgebühr: Wie bei Cloud-Hosting abgerechnet wird

Mit dieser On-Demand-Skalierbarkeit gehen Abrechnungsmodelle einher, die sich von denen herkömmlicher Hosting-Angebote grundlegend unterscheiden. Anstatt eine feste Monatsgebühr für einen Server zu bezahlen, werden die Instanzen beim Cloud-Hosting in der Regel nach tatsächlicher Nutzungsdauer oder der verwendeten Datenmenge bezahlt: Pay-as-you-use. Je nach Anbieter erfolgt die Abrechnung von sekunden- bis stundenweise.

Werden Instanzen nicht genutzt, kann man sie bei einigen Anbietern „einfrieren“ und den Nutzungspreis erheblich senken. Wer längere Leerlaufzeiten für seine Projekte erwartet, sollte also bei der Auswahl des Cloud-Hosting-Providers unbedingt auf eine entsprechende Preisoption achten.

Amazons Cloud-Hosting

Eines der beliebtesten Cloud-Hosting-Angebote dürften Amazons Webservices (AWS) sein. (Foto: drserg / Shutterstock.com)

Mit den Amazon-Web-Services (AWS) steht Unternehmen und Privatpersonen eine Cloud-basierte Plattform für diverse Infrastruktur-Services zur Verfügung. Jeder Bestandteil von AWS lässt sich nach Bedarf beziehen.

Beim Dienst Amazon EC2 handelt es sich um eine rein virtuelle Umgebung von Rechner-Ressourcen, aus deren Pool virtuelle Instanzen bezogen und nach Gebrauch wieder zurückgegeben werden können. Dabei steht für jede Instanz ein in seiner Größe festgelegter Speicher zur Verfügung. Amazon EC2 glänzt mit besonderen Features, zum Beispiel der Elastic IP: Die Buchung dieses kostenpflichtigen Extras stellt sicher, dass jeder Server unter einer statischen IP erreichbar ist (im Normalfall erhalten die Instanzen beim Cloud Hosting eine dynamisch zugewiesene, öffentliche IP).

Anders als Amazon EC2 bietet Amazon S3 skalierbaren Speicherplatz. Er lässt sich alleinstehend als Cloud-Storage oder in Kombination mit den restlichen Amazon-Web-Services verwenden. Schließlich stehen mit den Amazon-Machine-Images (AMI) fertige Images für die virtuellen Maschinen bereit, die mit unterschiedlichen Betriebssystemen vorkonfiguriert sind. Man kann jedoch auch eigene Betriebssysteme verwenden. Sogar vorkonfigurierte Software-Systeme wie Datenbanken oder Applikationsserver sind als Bausteine verfügbar.

Microsoft Azure

Der Clouddienst von Microsoft mit der Bezeichnung Microsoft Azure (Provisions-Link)erlaubt die Buchung von virtuellen Servern, die als Instanzen betrieben werden. Zusätzlich gibt es wie in Amazon-Web-Services (AWS) weitere Clouddienste wie Cloudspeicher, Datenbanken oder Lösungen für Big Data. Microsoft Azure lässt sich, wie Amazon-Web-Services einige Zeit kostenlos nutzen. In Microsoft Azure stehen neben virtuellen Windows-Servern auch Linux-Server und Container zur Verfügung.

Außerdem bieten Dritthersteller weitere Dienste an, zum Beispiel für Big Data, Datensicherung oder der Analyse von Geschäftsdaten. Neben den Möglichkeiten Dienste wie Datenbanken, Webseiten und Clouddienste über Azure zur Verfügung zu stellen (PaaS), bietet Azure also auch virtuelle Server und virtuelle Netzwerke an. Beide arbeiten zusammen und lassen sich mit lokalen Netzwerken verbinden. Das heißt, Unternehmen können mit Servern in der Cloud arbeiten und diese mit lokalen Netzwerken verbinden und dabei eine Hybrid Cloud aufbauen.

Unternehmen können auf virtuellen Servern Dienste installieren und diese auch wie lokale Server verwalten und überwachen (Infrastructure as a Service, IaaS). Parallel dazu ist es auch möglich,  Microsoft Azure als Plattform-as-a-Service (PaaS)-Dienst zu nutzen. Bei PaaS verwenden Unternehmen Dienste in der Cloud wie SQL oder Azure Active Directory. In diesem Fall werden keine eigenen Server in der Cloud betrieben, sondern Serverdienste, ohne Zugriff auf das zu Grunde liegende Betriebssystem. Das erspart einiges an Verwaltungsaufwand, erfordert aber teilweise Anpassungen an den zu Grunde liegenden Anwendungen.

Die darunterliegenden Server werden wiederum von Microsoft verwaltet und in Microsoft-Rechenzentren zur Verfügung gestellt. Azure bietet auch die Möglichkeit, PaaS und IaaS zu mischen. So können Unternehmen mit Microsoft Azure Virtual Machines zum Beispiel Server erstellen, auf denen Dienste bereits installiert und konfiguriert sind. Beispiele dafür sind SQL, Sharepoint, aber auch Biztalk oder Active Directory.

Alle Dienste in Microsoft Azure werden nach dem Prinzip „Pay what you use“ abgerechnet. Unternehmen müssen also nur das zahlen, was in Azure genutzt wird. Einzelne Dienste und virtuelle Server lassen sich einfrieren, um Kosten zu sparen.

Google-Cloud-Platform

Google bietet mit seiner Plattform Google-Cloud-Computing ebenfalls PaaS und IaaS in der Cloud an. Das Angebot entspricht den Möglichkeiten von Amazon-Web-Services und Microsoft Azure. Innerhalb der Platform gibt es verschiedene Dienste, um Cloud-Anwendungen zu hosten oder virtuelle Server zu betreiben. Die bekanntesten Dienste sind Compute Engine, App Engine, Cloud SQL, Cloud Storage, Cloud Datastore, BigQuery und Genomics. Aber auch Cloud Dataflow, Cloud Bigtable, Container Engine, Cloud Dataproc und Container Registry sind in der Plattform buchbar. Unternehmen können daher jederzeit weitere Dienste hinzubuchen, wenn das notwendig ist.

1&1 Cloud-Server

1&1 Cloud-Server (Provisions-Link) gibt es in verschiedenen Ausführungen ab 9,99 Euro pro Monat. 1&1 bietet die Möglichkeit, das Rechenzentrum auszuwählen, in dem die Server gehostet werden sollen. Die Server von deutschen Kunden werden normalerweise in Rechenzentren in Deutschland positioniert. Die Server und deren Ressourcen lassen sich jederzeit anpassen, auch im laufenden Betrieb.

Adacor

Adacor aus Offenbach am Main ist auf die Realisierung von Managend-Hosting-Projekten spezialisiert. Angeboten werden Managed, Private und Hybrid Cloud. Außerdem können Kunden Services wie Monitoring, Backup-Management sowie eine Managed Firewall in Anspruch nehmen. Adacor setzt auf unterschiedliche Rechenzentren in Frankfurt am Main.

Ccloud von Centron

Die Anzahl der CPU-Kerne, die CPU-Priorität und die Größe des Arbeitsspeichers lassen sich für jede Instanz in der Centron Ccloud frei wählen und ändern. Als Festplatten stehen Standard- und besonders schnelle Fast-Data-Store-Lösungen bereit.

Cloudsigma

Der Infrastructure-as-a-Service-Anbieter hat seine Zentrale in Zürich. Im Fokus von Cloudsigma stehen kleine Unternehmen, aber durchaus auch der Mittelstand. Besonders punkten will das Unternehmen mit schneller Bereitstellung der Cloud-Infrastrukrur und bietet zur Verwaltung eine praktische API. Server-Standorte gibt es neben Europa auch in den USA und dem Asiatisch-Pazifischen Raum.

Digital Ocean

Ein altbekannter Name unter den Cloud-Hosting-Anbietern ist auch Digital Ocean. Das amerikanisches Unternehmen hat weltweit verteilte Rechenzentren – die auch in Deutschland zur Verfügung gestellt werden. Digital Ocean hat als Zielgruppe vor allem Entwickler, die ihre Applikationen unkompliziert deployen wollen. Die übersichtliche Preisliste sorgt für Transparenz bei den Kosten.

Dogado

Dogado (Provisions-Link) bietet Cloud-Server an, die auf Wunsch auch durch das Team bei Dogado verwaltet werden. Die Cloud-Server lassen sich flexibel anpassen, die Angebote sind individualisierbar. Es bietet sich also an, ein Paket anzufragen und so den genauen Preis zu erhalten. Die Grundgebühren für Cloud-Server liegen zwischen 5,90 Euro und 54,90 Euro pro Monat. Die Abrechnung erfolgt auf Minutenbasis, das Rechenzentrum steht in Düsseldorf.

Gridscale

Das deutsche Unternehmen Gridscale bietet verschiedenen Lösungen an, die sich vor allem durch schnelle und einfache Einrichtung auszeichnen. Daneben will Gridscale es ermöglichen, auch komplexere Infrastrukturen schnell miteinander vernetzen zu können. Zielgruppe sind neben Entwicklern auch DevOps, Startups, Agenturen sowie kleine und mittlere Unternehmen. Die Server stehen in Deutschland.

Host Europe

Host Europe bietet mit Rootserver Cloud (Provisions-Link) ebenfalls Cloud-Hosting an. Dabei unterscheidet der Anbieter zwischen echten Server-Instanzen in der Cloud und dedizierten Cloud-Servern, die ebenfalls in der Cloud betrieben werden. Zusätzlich bietet Host Europe noch „Dedizierte Virtual Cloud Root Server“. Die Server sind mit der Cloud verbunden und erlauben die Installation von virtuellen Servern innerhalb des „Virtual Cloud Root Servers“.

Hostnet

Aus Bremen mischt Hostnet im Cloud-Hosting-Markt mit. Der Anbieter erlaubt eine weitreichende Konfiguration und sehr skalierbare Managed Server, inklusive Cloud-Technologie. Den Einstieg besonders vereinfachen sollen die sogenannten Hosting-Scenes. Dabei sind die Ressourcen frei konfigurierbar, mit den Scenes lassen sich dann entsprechende Software-Konfigurationen auf die Server bringen. Auch die Server von Hostnet stehen in Deutschland.

IBM Softlayer

Geht es um eine flexible, skalierbare und leistungsstarke Cloud-Umgebung, kommen vor allem größere Unternehmen kaum um IBM herum. Es lohnt sich, Softlayer in den Vergleich mit einzubeziehen. Unter dem Namen der 2013 von IBM aufgekauften Firma können Unternehmen ihre Cloud-Infrastruktur aufbauen, neben internationalen Rechenzentren gibt es inzwischen auch eins in Frankfurt am Main. Angeboten werden neben standardisierten virtuellen und Private-Cloud-Servern auch sogenannte Bare-Metal-Server, bei denen die Leistung frei konfigurierbar ist.

Jiffybox

Jiffybox (Provisions-Link) heißt das Cloud-Hosting-Angebot von Domainfactory. Die Skalierbarkeit beschränkt sich auf verschiedene wählbare Hardware-Konfigurationen. Die Abrechnung erfolgt stundengenau. Eine Instanz des Einsteigerangebots mit einem CPU-Kern, zwei Gigabyte RAM und 50 Gigabyte SSD kostet beispielsweise drei Cent pro Stunde, jedoch maximal 14,99 Euro pro Monat bei durchgehender Nutzung.

Myloc

Myloc (Provisions-Link) aus Düsseldorf hat sich vor allem auf Managed Hostingspezialisiert. Aktuell sind im Cloud-Geschäft nur PaaS-Services im Angebot. Auf der Website findet sich allerdings schon eine Ankündigung für IaaS-Angebote, mit denen sich Kunden zukünftig eigene Hosting-Umgebungen konfigurieren können, die virtualisiert werden. Auch Myloc setzt auf Deutschland als Serverstandort.

Netclusive

Im Fokus von Netclusive stehen Privatanwender und KMU. Netclusive ermöglicht für alle dedizierten und virtuellen Server die Option zur Verwaltung durch den Anbieter und hat sich vor allem auf Linux spezialisiert. Das Rechenzentrum befindet sich in Frankfurt am Main.

Netcup

Der deutsche Anbieter Netcup bietet zwar keine große Auswahl, hat dafür aber sehr günstige Angebote. Netcup bietet Root-Server (Dedicated Server), aber auch Cloud-Server (vServer) an. Auf Wunsch kümmert sich Netcup um Pflege und Verwaltung der Server.

Plusserver

Besonders für individuelle Hosting-Anforderungen hat sich Plusserver aufgestellt. Das Unternehmen gehört zur Private-Equity-Gesellschaft BC Partners und ist eine frühere Host-Europe-Tochter. Wer Cloud-Hosting nach Maß sucht, kann sich bei Plusserver beraten lassen. Gerade im E-Commerce-Bereich, für den Skalierung beispielsweise im Weihnachtsgeschäft wichtig ist, kann Plusserver viele namhafte Kunden wie Zalando, Rewe und Douglas vorweisen. Aber auch Traditionsmarken wie die Deutsche Bahn, Bayer oder Pelikan sind Kunden. Das Cloud-Portfolio umfasst Public, Private, Hybrid und Multi-Cloud. Damit sollen viele Szenarien abgedeckt werden, auch die Betreuung von Microsoft Azure bietet Plusserver an. Serverstandort ist Köln.

Profitbricks

Der Berliner Anbieter Profitbricks stellt ebenfalls Infrastructure as a Service zur Verfügung. Die Rechenzentren des Unternehmens sind in Deutschland positioniert und entsprechen dem deutschen Datenschutzrecht. Das Unternehmen setzt bei seinem Cloud-Hosting-Angebot auf eine eigens entwickelte Virtualisierungslösung und bietet wie viele andere auch eine API zur einfacheren Administration.

Rackspace

Das amerikanische Unternehmen Rackspacae mit Sitz in Texas gehört zu den größten Hosting-Anbietern der Welt. Neben dedizierten Servern stellt der Anbieter auch Cloud-Lösungen bereit. Das Angebot umfasst unterschiedliche Cloud-Szenarien, vor allem individuelle Anforderungen will der Anbieter erfüllen. Bei Rackspace hosten bekannte Namen wie Github, Vodafone und Mazda. Neben Servern in den USA und UK gibt es auch einen Standort in Frankfurt.

Root360

Root360 aus Leipzig arbeitet eng mit Amazon-Web-Services zusammen, berät Kunden in Infrastruktur-Fragen und betreut deren AWS-Hosting. Die Multi-Server und Cloud-Cluster setzen somit auf die Skalierbarkeit und Sicherheit von Amazon. Unternehmen, die auf der Suche nach Managed AWS-Hosting sind, sollten sich das Angebot von Root360 ansehen. Spezialisiert ist das Unternehmen auf Anwendungen auf PHP- und Node.js-Basis wie TYPO3, Magento oder Shopware. Zu den Kunden gehören beispielsweise Steigenberger, Sixt oder das DHDL-Startup Sugar Shape.

Servercloud

Mit der Servercloud bietet Strato (Provisions-Link) eine Public-Cloud-Lösung. Die verbrauchten Ressourcen CPU, Arbeits- und Festplattenspeicher werden stundengenau abgerechnet. Ein Euro-Cent entspricht 100 Gigabyte Festplattenspeicher pro Stunde, einer virtuellen CPU pro Stunde oder einem Gigabyte Arbeitsspeicher pro Stunde.

Telekom Cloud

Auch die Deutsche Telekom ist im Cloud-Hosting-Markt vertreten. (Screenshot: Deutsche Telekom)

Die Telekom bietet mit Telekom Cloud (Provisions-Link) ebenfalls einen Dienst an, über den Unternehmen IaaS und PaaS buchen können. Nicht zu verwechseln ist der Dienst mit der Magenta-Cloud. Dabei handelt es sich um ein reines Cloudangebot für Privatanwender. Die Telekom Cloud richtet sich wiederum an Unternehmen, die Dienste und virtuelle Server aus der Cloud buchen wollen.

Den passenden Cloud-Hosting-Anbieter finden

Die Cloud-Hosting-Angebote unterscheiden sich stark, deshalb ist ein direkter Vergleich ziemlich schwierig. Da die Entscheidung für einen Anbieter ganz wesentlich von den Anforderungen der gehosteten Web-Projekte abhängt, sollte man vor jedem Vertragsabschluss und jeder Anpassung einer Hosting-Instanz prüfen, ob Anbieter und Angebot für die eigenen Belange optimal sind. Dazu bieten die meisten Cloud-Hoster Testzeiträume an, innerhalb derer sich die Clouddienste kostenlos testen lassen.

Besondere Beachtung sollten bei der Auswahl der Anbieter auch die Service- und Support-Leistungen finden. Diese sind meist in Service Level Agreements (SLA) der Unternehmen genau geregelt. Wie bei allen Hosting-Dienstleistungen ist es auch beim Cloud Hosting wichtig, dass der Hoster möglichst rund um die Uhr helfen kann. Persönliche Ansprechpartner sind in der Regel hilfreich, wenn es bei der Konfiguration des Cloud Hosting doch einmal Probleme gibt.

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Quelle:
Marktübersicht Cloud-Hosting: Die wichtigsten Anbieter im Überblick | t3n

Veröffentlicht von

Andreas Kohl

Marketing Communications Consultant

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